Bei der elektronischen Zwangslenkung erfolgt die Ansteuerung der Achse über den genormten Kugelkopfanschluss am Traktor, einer Lenkstange und einem Sensor, der den Winkel vom Traktor zum Wagen erfasst und diesen über den Lenkcomputer an die Achslenkung weitergibt. Dank der platzsparenden Anlenkung des Lenkgestänges bietet die elektronische Zwangslenkung gegenüber der hydraulischen mehr Wendigkeit. Der Fahrer kann beim Rangieren, am Hang und am Rand eines Fahrsilos aktiv eingreifen und die Stellung der angesteuerten Räder verändern. Zur Erhöhung der Fahrsicherheit wird ab 35 km/h die Lenkintensität sukzessive reduziert und ab 50 km/h komplett eingestellt.